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Allerheiligen 2018

Der Herbst macht Ernst

Der Herbst macht jetzt Ernst. Die Temperaturen sinken. Selten zeigt sich eine milchige Sonne. Es sind die kürzesten Tage des Jahres. Nebel stehen morgens in den dunkelgrauen Straßen, kriechen über die hellgrauen Wiesen. Kalt ist es geworden, nasskalt. Die Natur zeigt mit bunten Blättern die Schönheit des Todes. Dieses elegante Absterben in Wäldern und auf Feldern. Kunstwerke aus Raureif, die im späten Morgengrauen an Büschen und Bäumen prangen.

Schon lange bevor es das Christentum gab, war den Menschen diese Zeit gleichzeitig heilig und unheimlich. Liebevoll gedachte man der Toten und setzte zur Sicherheit doch auf Bräuche, die böse Geister von Haus und Hof fernhalten sollen. Heutzutage dominieren zu Allerheiligen ein eher als müde Pflichtübung praktiziertes Besuchen der verstorbenen Verwandtschaft am Friedhof und ausgiebiges Feiern des kommerziell durchoptimierten US-irischen Gschnas Halloween.

Doch da ist noch Zeit für mehr. Und dieses „Mehr“ geht weit über den traditionellen Allerheiligenstriezel hinaus. Denn die langen Abende eignen sich hervorragend, um gemeinsam mit Freunden und Familie viel Zeit beim Kochen und Essen zu verbringen; eignen sich hervorragend für gute Gespräche beim gemeinsamen Schälen, Schneiden, Würzen, Mischen, Füllen, Rühren, Wenden; eignen sich, um in Ruhe qualitativ hochwertige Köstlichkeiten zu genießen. Und hochwertig heißt nicht unbedingt teuer. Hochwertig heißt mit frischen Zutaten, selbst und mit Liebe zubereitet. Man denke nur an die legendären Krautfleckerln der Tante Jolesch.

Der Herbst macht jetzt Ernst. Aber so macht das Spaß.

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