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Familie Brunmayr und ihre Puten

Puten-Familie




Werner und Teresa Brunmayr leben mit den Söhnen Josef, Michael und Daniel, Oma Christa und 14.000 Puten auf einem Bauernhof im Mostviertel. 14.000 Tiere klingt nach ganz schön viel. Ein Reality-Check zeigt: Keine Idylle mit grüner Wiese, aber ordentliche Tierhaltung.

Ja, sagen Werner und Teresa überzeugt, das ist sogar unbedingt notwendig. Mindestens dreimal täglich gehen sie durch die drei Ställe und überprüfen, dass es den Tieren gut geht. Auch Tränken und Futterschalen werden kontrolliert. Die Puten brauchen viel frische Luft, eine angenehme Temperatur und eine weiche und trockene Einstreu. Die stammt von den eignen Flächen: Stroh, Miscanthus oder Hobelspäne. Die Ställe werden mit grüner Energie der Hackschnitzel aus dem eigenen Pappelwald geheizt.

Der Tierarzt kommt regelmäßig, allerdings nur zur Beratung und Begleitung der Herde. Medikamente sind die absolute Ausnahme. Arzneien verschreibt der Tierarzt nur dann, wenn die Tiere krank sind. Hormone oder Antibiotika zur Leistungssteigerung sind tabu.

Die Küken kommen frisch geschlüpft auf den Betrieb, die weiblichen Tiere bleiben 15 Wochen, die männlichen 21 Wochen. Dann sind die Hähne rund 20 Kilo schwer. Brunmayrs verfüttern das Mais und Weizen von ihren Feldern. Ergänzend kommen Sojabohnen, Rapsschrot und Mineralstoffe dazu - alles strikt gentechnikfrei.

Puten sind viel in Bewegung und brauchen daher Platz im Stall. Zwei männliche bzw. drei weibliche Puten dürfen pro Quadratmeter gehalten werden. In Österreich haben die Tiere um bis zu 75 Prozent mehr Platz als in andere EU-Ländern. Werner Brunmayr bieten seinen Tieren noch zusätzlich erhöhte Aufsitzflächen. Die Puten können darauf sitzen oder den Platz darunter als Rückzugsraum nutzen – das entspricht dem natürlichen Verhalten der Tiere, beispielsweise zur Bildung der Rangordnung innerhalb der Herde.

Werner und Teresa führen einen typischen bäuerlichen Familienbetrieb und wünschen sich von den Konsumenten, dass sie bei Putenfleisch auf kontrollierte Qualität schauen - auch wenn das ein bisschen teurer ist. 

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