AMA - Marketing
Export:
  • DE
  • EN
  • IT

AMA - Marketing

#fragdieAMA
Wir beantworten deine Frage. Schnell und ohne Ausreden. Versprochen!
Logo AMA Gütesiegel Austria
Alle Fragen & Antworten
Zeichen übrig
Ida H. 25.11.2018 - 19:15
Meine Frage: Stammen die Produkte mit dem AMA Gütesiegel zu 100% aus österreichischer Produktion und von österr. Bauern oder darf dazugekauft werden……

Danke, dass Sie sich gleich direkt an uns wenden. Rot-weiß-rotes AMA-Gütesiegel heißt, dass Produkte mit diesem Zeichen aus Österreich stammen.

Ganz konkret:

Beim Fleisch heißt das: Die Tiere wurden in Ö geboren, gemästet, geschlachtet und zerlegt

Bei Wurst: geboren, gemästet, geschlachtet, zerlegt und gewurstet in Ö

Bei der Milch und Molkereiprodukten: in Ö gemolken und in einer heimischen Molkerei verarbeitet

Beim Obst und Gemüse: in Ö angebaut, gepflegt und geerntet

Bei Eiern: von österreichischen Hendln in Ö gelegt und verpackt.

Eine einzige Ausnahme gibt es für Lebensmittel aus mehreren Zutaten, wie Fruchtjoghurt oder Wurst. Da dürfen Zutaten, die in Österreich nicht oder zuwenig wachsen, aus dem Ausland stammen, also zum Beispiel die Bananen-Zubereitung oder der Pfeffer. Die landwirtschaftlichen Grundzutaten (Milch, Fleisch, Speck) müssen aber immer zu 100 % aus Österreich stammen.

Manuela Schürr Pressesprecherin
beantwortet am
27. November um 14:21
N. Z. 21.11.2018 - 13:09
Nicht einmal gentechnikfrei könnt ihr mir mit dem Gütesiegel garantieren? Ich nehm das Siegel jetzt sicher nicht mehr ernst!

Doch – zum Teil. Erlauben Sie mir bitte, die Regelungen zur Fütterung im AMA-Gütesiegel kurz zu erläutern:

Bei Legehennen (für Eier) als auch bei Mastgeflügel (für Fleisch) ist eine GVO-freie Fütterung beim AMA-Gütesiegel verpflichtend vorgeschrieben.

Ebenso gilt die GVO-freie Fütterung für Milchkühe. Also sind auch alle Milchprodukte mit dem AMA-Gütesiegel 100 % gentechnikfrei.

Bei Rindfleisch ist die GVO-freie Fütterung (noch) nicht in den Richtlinien vorgeschrieben, spielt aber in der Praxis nicht viel Bedeutung. In unseren Richtlinien schreiben wir vor, dass der Großteil des Futters von den eigenen Flächen des Betriebes stammen müssen.

Wir erlauben eine Verfütterung von GVO-Futter auch (noch) bei Schweinefleisch mit dem AMA-Gütesiegel. Das dabei zum Einsatz kommende Soja ist als wichtige Eiweißquelle in der Futterration nur schwer zu ersetzen, da alternative Eiweißkomponenten (inkl. heimischem Soja) derzeit nicht in ausreichender Menge verfügbar sind. Seit kurzem gibt es in unseren AMA-Richtlinien auch ein freiwilliges Modul für die gentechnikfreie Fütterung. Wir hoffen inständig, dass dieses Programm am Markt eine faire Chance bekommt und sich immer mehr Konsumenten bewusst für diese Produkte entscheiden - auch wenn diese etwas teurer sind (und das ist derzeit vielfach der Knackpunkt).  

Bio-Produkte (egal ob mit oder ohne AMA-Biosiegel) sind immer zu 100 % gentechnikfrei gefüttert.

Manuela Schürr Pressesprecherin
beantwortet am
23. November um 12:26
Günther T. 22.11.2018 - 13:29
Warum sind genmanipulierte Futtermittel , die an die Tiere verfüttert werden, nicht auf den Packungen gekennzeichnet? Ich denke, dass das ein essentieller Beitrag der AMA sein könnte, unabhängig ob das gefordert ist oder nicht

Danke, dass Sie sich gleich direkt an uns wenden. 

Futtermittel gelten nicht als Zutat eines Lebensmittels und müssen daher nicht gekennzeichnet werden. Wenn direkt gentechnisch veränderte Zutaten in einem Lebensmittel sind, muss dies angegeben sein.

Erlauben Sie mir bitte, die Regelungen zur Fütterung im AMA-Gütesiegel kurz zu erläutern:

Bei Legehennen (für Eier) als auch bei Mastgeflügel (für Fleisch) ist eine GVO-freie Fütterung beim AMA-Gütesiegel verpflichtend vorgeschrieben.

Ebenso gilt die GVO-freie Fütterung für Milchkühe. Also sind auch alle Milchprodukte mit dem AMA-Gütesiegel 100 % gentechnikfrei.

Bei Rindfleisch ist die GVO-freie Fütterung (noch) nicht in den Richtlinien vorgeschrieben, spielt aber in der Praxis nicht viel Bedeutung. In unseren Richtlinien schreiben wir vor, dass der Großteil des Futters von den eigenen Flächen des Betriebes stammen müssen.

Wir erlauben eine Verfütterung von GVO-Futter auch (noch) bei Schweinefleisch mit dem AMA-Gütesiegel. Das dabei zum Einsatz kommende Soja ist als wichtige Eiweißquelle in der Futterration nur schwer zu ersetzen, da alternative Eiweißkomponenten (inkl. heimischem Soja) derzeit nicht in ausreichender Menge verfügbar sind. Seit kurzem gibt es in unseren AMA-Richtlinien auch ein freiwilliges Modul für die gentechnikfreie Fütterung. Wir hoffen inständig, dass dieses Programm am Markt eine faire Chance bekommt und sich immer mehr Konsumenten bewusst für diese Produkte entscheiden - auch wenn diese etwas teurer sind (und das ist derzeit vielfach der Knackpunkt).  

Bio-Produkte (egal ob mit oder ohne AMA-Biosiegel) sind immer zu 100 % gentechnikfrei gefüttert. 

Manuela Schürr Pressesprecherin
beantwortet am
23. November um 12:24
Martin M. 12.11.2018 - 19:47
Was testen sie überhaupt, denn ohne AMA-Gütesiegel habe ich schon bei weiteren besseren Käse gegessen. Ich kaufe schon lange kein Käse mehr ein im Geschäft denn nur um ihn dann wegzuschmeissen ist mir das Geld zu schade.

Sie haben Recht - zum Wegschmeißen sind Lebensmittel viel zu kostbar! Erlauben Sie mir bitte, kurz auf unsere Qualitätskriterien einzugehen.

Unsere Richtlinien basieren auf dem Lebensmittel-Codex. Darin gibt es im Kapitel für Milch und Milchprodukte für verschiedene Hartkäsesorten (Bergkäse, Reibhartkäse, etc.) Vorgaben, unter welchen Bedingungen und wie lange die Reifung erfolgen muss. Bei Schnittkäse gibt es diesbezüglich keine Vorgaben.

Im Rahmen unserer Produktanalysen beurteilen wir auch die Sensorik, also Geschmack und Aussehen des Käses. Dabei muss der Käse die sortenspezifischen Anforderungen erfüllen. Wir schreiben auch vor, dass die Sensorik bis zum Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums der höchsten Güteklasse entsprechen muss.

Soweit zur Theorie. Ich würde Sie bitten, wenn Sie wieder so einen geschmacklosen Käse erwischen, könnten Sie mir bitte ein Foto vom Etikett schicken? Dann können wir der Produktcharge nämlich konkret nachgehen.

Und ein persönlicher Tipp: AMA-Gütesiegel ist eine sehr feine Orientierung für den Einkauf im Supermarkt. Aber wenn Sie Gelegenheit haben und einen Bauernmarkt in der Nähe, schauen Sie dort bitte mal. Sehr viele Bauern, Sennereien, Käsereien verkaufen ihre Produkte direkt (ohne AMA-Gütesiegel) und machen ganz hervorragende Käse - teilweise bis zu 2 Jahren gereift. Das ist wirklich was sehr feines. In Österreich gibt es knapp tausend Käsesorten, da ist sicher was dabei, was Ihnen schmeckt. Da gibts eine Menge Spezialitäten zu entdecken :-)

Manuela Schürr Pressesprecherin
beantwortet am
13. November um 15:05
T R. 10.11.2018 - 19:02
Meine Frage an euch, wieso man eine Dame in die Werbung gibt die Folgendes sagt: Woher DER Fleisch und DAS Wurst kommt?? Leider verstehe ich den Marketing Sinn dahinter nicht. Die Dame tut mir einfach nur Leid, denn jeden den ich kenne lacht sie aus.

Es liegt uns völlig fern, die Protagonisten in unseren Spots - die alle authentisch, also keine Schauspieler sind - in irgendeiner Art und Weise zu diskreditieren.

Ich habe mir den Spot zur Sicherheit gerade nochmal angesehen: Die Dame sagt eindeutig: Ich schaue drauf, woher DAS Fleisch IN DER Wurst kommt. Grammatikalisch also völlig korrekt. Bitte hören Sie selber nochmal rein: amainfo.at/aktuelles/kampagne

Manuela Schürr Pressesprecherin
beantwortet am
12. November um 11:09
Andreas K. 02.11.2018 - 18:11
Kann ich als Konsument anhand der Gütesiegelnummer feststellen um welchen Betrieb es sich handelt?

Ja und nein. Sie können den Produzenten nachschauen, also die Molkerei, den Schlachthof, die Packstelle für Obst, Gemüse, aber nicht den einzelnen Landwirten.

Die Liste der Produzenten finden Sie auf unserer Website, für Fleisch zum Beispiel unter amainfo.at/ama-teilnehmer/informationen-fuer/lizenznehmer/fleisch/ Wenn Sie die anderen Produktgruppen auch nachschauen wollen, bitte einfach die andere Kategorie auswählen und dann finden Sie unten in der Dokumentensammlung die Liste. Ich leg Ihnen die fürs Fleisch mal bei.

Beim Ei gibt’s schon (zum großen Teil) die datenschutzrechtliche Zustimmung. Da können Sie mithilfe des Stempels am Ei unter www.eierdatenbank.at direkt selber nachschauen.

Manuela Schürr Pressesprecherin
beantwortet am
05. November um 10:17
Erika S. 02.11.2018 - 20:13
Wo findet man etwas für Essen und zum Einkaufen.Ich vertrage nichts mehr.

Verzeihen Sie bitte, dass ich hier keinen konkreten Ratschlag geben kann. Das wäre einfach fahrlässig.

Haben Sie Ihre Unverträglichkeiten schon mit Ihrem Arzt besprochen und austesten lassen? Das wäre für mich die erste Adresse. Wenn ja, hat er sicher auch Kontakte zu guten Ernährungswissenschaftern oder Diätologen, die Ihnen bei der Umstellung Ihrer Ernährung helfen können. Ich denke, dass eine ausführliche persönliche Beratung am besten unterstützen wird.

Wenn ich sonst irgendwie weiterhelfen kann, bitte jederzeit melden.

Manuela Schürr Pressesprecherin
beantwortet am
05. November um 10:10