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Bio bei

Nutztieren

Bio überzeugt in der Produktion von tierischen Erzeugnissen mit artgemäßer Haltung, hohen ethischen Standards und hochwertigem und gentechnikfreiem Bio-Futter für Nutztiere.

  • Artgemäße Haltung

    Bei der Haltung von Rindern, Schweinen, Geflügel, Schafen und Ziegen müssen Bio-Bauern strenge Richtlinien einhalten und sich jährlich kontrollieren lassen. So werden unter anderem die Haltungsbedingungen und der Futtermitteleinsatz überprüft.

  • Regeln und Kontrollen

    Fleisch-Produkte dürfen nur dann als Bio gekennzeichnet werden, wenn die entsprechenden Bio-Verordnungen ordnungsgemäß eingehalten werden. Bio-Produkte dürfen beispielsweise nicht gleichzeitig mit konventionellen Produkten verarbeitet werden. Darüber hinaus müssen Bio-Produkte getrennt von konventionellen gelagert werden. Wird Bio-Fleisch mit dem AMA-Biosiegel ausgezeichnet, wird zusätzlich die nachvollziehbare Herkunft garantiert: Am Etikett finden Sie den Ort der Geburt, der Aufzucht, der Schlachtung und der Zerlegung.

  • Bio-Genuss

    Durch die langsamere Mast und die längere Lebensdauer der Bio-Tiere ist das Fleisch marmoriert, also von feinen Fettfasern durchzogen, was mit für den unvergleichlichen Geschmack verantwortlich ist. In Bio-Betrieben wird besonders darauf geachtet, dass die Tiere ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben und dadurch genug gesundes Fettgewebe aufbauen können.

  • Naturheilverfahren

    Falls es in der biologischen Landwirtschaft zu einem Krankheitsfall kommt, wird auf Naturheilverfahren und Homöopathie gesetzt. Nur wenn diese nicht zum Erfolg führen, darf ein Tierarzt herkömmliche Arzneimittel verschreiben, wobei die doppelte Wartefrist eingehalten werden muss. Der vorbeugende Einsatz von herkömmlichen Arzneimitteln ist grundsätzlich verboten.

  • Bio in Verarbeitung

    Auch die Weiterverarbeitung des Fleisches ist streng geregelt. Mindestens 95 Gewichtsprozent der in der Verarbeitung hinzugefügten Rohstoffe müssen nach EU-Bio-Verordnung aus biologischem Anbau sein. Beim AMA-Biosiegel müssen sogar 100 Gewichtsprozent der Rohstoffe biologischen Ursprungs sein. Nur wenn Naturdärme für die Wurst oder Gelatine nicht aus biologischer Produktion verfügbar sind, können diese eingesetzt werden. Der Einsatz von künstlichen Geschmacksverstärkern, Süßstoffen und Aromen ist in der Bio-Verarbeitung nicht erlaubt.

  • Bio-Rinder

    Bei Bio-Rindern wird auf den Herdenverband Rücksicht genommen. Die Tiere haben genügend Platz im Stall und Auslauf ins Freie, vorzugsweise auf eine Weide. Wenn möglich, werden Kälber von ihrer Mutter aufgezogen, was zum einen bedeutet, dass die Tiere nicht voneinander getrennt werden. Zum anderen bekommen die Jungtiere so die für sie optimale Nahrung – Milch von der Mutterkuh.

  • Bio-Milchprodukte

    Bei der Fütterung von Bio-Milchkühen wird auf einen möglichst hohen Raufutteranteil Wert gelegt.

  • Bio-Schweine

    Bio-Schweine haben eigene Bereiche zum Misten und Wühlen und einen Auslauf ins Freie. Schweine aus biologischer Landwirtschaft bekommen neben Getreidemischungen auch Silage oder Klee als Futter. 

  • Bio-Geflügel

    Artgemäße Haltung bei Geflügel bedeutet Integration in eine Herdenstruktur, in der auch ein Hahn vorhanden sein muss. Verpflichtender Auslauf in abwechslungsreiche Umgebung mit genügend Versteckmöglichkeiten ist ebenso vorgeschrieben. Biologische Masthühner leben ungefähr doppelt so lange wie Hühner in der konventionellen Landwirtschaft. Bei Wassergeflügel wie Enten oder Gänsen muss auch ein Zugang zu Wasser, also einem Bach oder einem Teich, ermöglicht werden.

  • Bio-Schaf und Bio-Ziege

    In der Schaf- und Ziegenhaltung gibt es in Österreich besonders hohe Bio-Anteile, da sich die biologische Haltung der Tiere aufgrund ihrer Bedürfnisse gut anbietet. Die Jungtiere von Schaf und Ziege werden mindestens 45 Tage mit Bio-Milch, im besten Fall Muttermilch, ernährt. Auch ihnen steht – je nach Witterung – verpflichtend Auslauf zur Verfügung.

  • Bio-Eier

    Bio-Legehennen leben ausschließlich in Freilandhaltung. Es werden weniger Tiere pro Quadratmeter gehalten und die Bio-Landwirtschaft setzt vermehrt auf robuste, widerstandsfähige Rassen.

Bio Tipps

Bio-Rinder: Auf den Auslauf kommt es an

Mit dem AMA-Biosiegel ausgezeichnetes Rindfleisch garantiert eine Fleischreifung von neun Tagen bei Edelteilen wie Beiried oder Tafelspitz. Auch die Herkunft spielt beim AMA-Biosiegel mit Herkunftsangabe eine wichtige Rolle: Bio-Frischfleisch von Rindern und Kälbern wird beim AMA-Biosiegel zusätzlich mit dem Ort der Geburt, Aufzucht, Schlachtung und Zerlegung gekennzeichnet. Dadurch wird optimale Transparenz sichergestellt!

Bio-Milchprodukte: Die Milch macht den Unterschied

Beim AMA-Biosiegel-Programm stellt die Naturbelassenheit der Produkte einen wichtigen Faktor dar. Der Einsatz von Zusatzstoffen in der Be- und Verarbeitung ist auf ein Minimum beschränkt. Milchprodukte mit dem AMA-Biosiegel müssen zudem einen Geschmackstest nach dem AMA-Gütebewertungsschema mit der 1. Güteklasse bestehen. Auch mikrobiologische und chemische Analysen stellen die hohe Qualität der AMA-Biosiegel-Produkte sicher.

Bio-Eier: Wissenswertes zur Eikennzeichnung

Bio-Eier kann man anhand des aufgedruckten Codes eindeutig identifizieren. Alle relevanten Daten zur Nachvollziehbarkeit und Transparenz bei Bio-Eiern können Sie in der Eierdatenbank unter www.eierdatenbank.at abrufen


Die Gockelinitiative von Bio-Info

Die Gockelinitiative hat das Ziel, ab 2016 das Töten von männlichen Küken zu verhindern und auch diese im Sinne einer biologischen Landwirtschaft zu nutzen. Das wird dadurch erreicht, dass eine robuste legebetonte Hühnerrasse, die Sandy-Legehennen, ausgewählt wurde.

Als Zweinutzungshuhn liefert es reichen Ertrag sowohl aus Fleisch als auch aus Eiern: Die weiblichen Küken werden zu Legehennen und die männlichen Küken werden gemästet, um dann bestes Bio-Fleisch zu liefern. Die Eier der Gockelinitiative, die auf die Tötung von männlichen Küken verzichtet, sind cremefarben und haben eine spitz zulaufende Eiform.