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Konfuzius sagt:

Der Weg ist das Ziel


Bio-Gärtner aber wissen, der Garten ist das Ziel und sinnvoll geplante Wege führen im doppelten Sinn dorthin. Denn sie erleichtern es ungemein, einen Garten zu hegen und pflegen, ohne akrobatische Verrenkungen und ohne für jeden noch so kleinen Handgriff Gummistiefel anziehen zu müssen.

Wege sind nicht nur ein optisches Element im Garten, sie sind vor allem funktional. Das gilt besonders für den BIO-Gemüsegarten. Dort sorgen sie dafür, dass die Beete gut erreicht und gepflegt werden können, ohne in diese hineinsteigen zu müssen. Das verhindert eine ungewollte Verdichtung des Bodens durch das Betreten der Beete. Und sorgt dafür, dass man nicht gleich in die Gummistiefel springen muss, wenn man an einem verregneten Tag einfach nur schnell einen frischen Salat oder ein paar Radieschen aus dem Beet holen will.

Wege sorgen für Erreichbarkeit und Übersicht

Die Wege helfen dabei den Garten zu gliedern und erleichtern so die Gartenplanung. Idealerweise gibt es zuerst einen Plan und dann einen Garten, der nach diesem angelegt wird. Wer sich bereits vorher Gedanken macht, noch bevor er oder sie eine Schaufel in die Hand nimmt, macht sich das Leben und das Gärtnern damit deutlich einfacher: Wie viel Platz habe ich? Was will ich anbauen? Was kommt wohin? Skizzen des Gartens helfen aber nicht nur beim Anlegen, sondern auch später beim Planen der Fruchtfolgen.

Size Matters

Als Empfehlung gilt bei den Beeten eine Breite von 130 cm, um von beiden Seiten gut bearbeitet werden zu können. Die Beetbreite kann aber natürlich der eigenen Körpergröße angepasst werden. Die Breite der Wege sollte gerade bei begrenztem Platz möglichst eng gewählt werden, um keine wertvolle Beetfläche zu vergeuden. Sie muss aber breit genug – Minimum 30 cm – sein, um komfortabel darauf arbeiten zu können. Hauptwege in größeren Gärten sollten mindestens Platz für eine Scheibtruhe bieten. Als Mindestmaß gelten dabei 60 cm.

Fix oder flexibel?

Vor allem bei kleinen und naturnahen Gärten vertrauen Hobbygärtner auf Mischkultur, hierzu ist ist es praktisch, wenn die Größe der Beete auch ab und zu verändert werden kann. Die Befestigung der Wege muss also flexibel sein. Rindenmulch ist in diesen Fällen besonders beliebt. Er kann schnell verlegt und auch wieder entfernt werden. Wer längerfristig damit plant, sollte zu gröberen Sorten greifen, da diese langsamer verrotten. Der Belag sollte zudem mindestens 10 cm dick sein und alle drei Jahre aufgefüllt werden. Aber Achtung: Rindenmulch lässt den Säuregehalt im Boden ansteigen.
Ebenfalls schnell verlegt sind Bretter oder Lattenroste, die Schnecken weniger Unterschlupf bieten. Bei Nässe besteht allerdings Rutschgefahr. Gerade in kleinen Gärten kann es ausreichen, einzelne Steinplatten, die als Arbeitsplattformen im Garten dienen, zu verlegen. Kleinere Steine in schrittgroßen Abständen verlegt, erlauben ein bequemes Durchqueren des Gartens und lassen sich ebenfalls rasch umlegen.

Auf dem Holzweg oder doch lieber Naturstein?

Natürlich eignen sich auch Kies, Splitt oder Sand als Belag für seltener benutzte Wege, sind aber schwieriger wieder zu entfernen und müssen eingefasst werden um nicht ins Beet zu geraten. Steinplatten oder widerstandsfähige Holzarten sind hier das Material der Wahl. Das ermöglicht, es die Beete zu erhöhen, was das Arbeiten angenehmer gestaltet. Für häufig benutzte Wege gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Materialien wie Naturstein, Waschbeton oder Ziegel.

Wichtig dabei ist, auf ein entsprechendes Fundament zu achten, um zu verhindern, dass Unkraut sich zwischen den Steinen breitmachen kann. Der Kreativität sind bei der Gestaltung des Gemüsegartens keine Grenzen gesetzt (siehe Kräuterspirale). Im Fachhandel findet sich eine riesige Auswahl an Steinen, Pflastern und Platten.