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Hühnersuppe

– die gute alte


Alle, die eine suppenkochende Großmutter haben oder hatten, vergleichen jede Hühnersuppe mit der der Oma. Alle Versuche, diesem Vergleich standzuhalten, werden vermutlich zeitlebens scheitern. Aber man kann sich zumindest annähern.

Ob veritabel verkühlt oder nur Novemberblues – so eine Bio-Hühnersuppe lindert fast jeden Schmerz. Es ranken sich die Gerüchte, geheime Zutaten wie ein kleines Täubchen oder Nelken oder erst die Kombination mit Einlagen wie Schnittlauch, Lauch, Erdäpfeln oder Reis würde den Geschmack erzeugen, den wir aus unserer Kindheit in Erinnerung haben.

Ein Teil des Geheimnisses liegt im Ausgangsprodukt

Unabhängig von solchen Varianten und den Kochkünsten von uns Enkeln, fehlt uns aber oft vor allem das Ausgangsprodukt für die Suppe. Suppenhühner sind – im Gegensatz zu Masthühnern – geschlechtsreife Legehennen mit einem Lebendgewicht von rund 2 bis 2,5 kg, die nach 13 bis 15 Legemonaten geschlachtet werden.

Ohne Zweifel kann man aus „gewöhnlichen“ Bio-Henderl, aus Gockeln und sogar aus diversen Hühnerteilen Suppe kochen. „Wie früher“ schmeckt sie aber erst dann, wenn dafür auch wie früher ein echtes Suppenhuhn verkocht wurde.


Außer ebendiesem Suppenhuhn und einigen Stunden Köchelzeit bedarf dieses Wundermittel für Körper und Seele eigentlich erstaunlich wenig Aufwands.

Wir brauchen: Einen großen (wirklich!) Topf, Salz, eine große Zwiebel, zwei bis drei Karotten, zwei bis drei gelbe Rüben, eine halbe Stange Lauch, ein Viertel von einer Sellerieknolle, eine Petersilwurzel, ein bis zwei Knoblauchzehen, zwei bis drei Liebstöcklzweige (notfalls tut’s auch Petersilie), Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Muskatnuss.

Wahlweise: Eine Chilischote oder ein Stück Ingwer passen auch gut in eine Suppe, die wieder auf die Beine helfen soll.

 

Kaltes Wasser und frühzeitig Salz in die Suppe

Geflügel innen und außen unter kaltem Wasser kurz abwaschen, in einen großen Topf setzen, großzügig Salz drüberstreuen (zwei Esslöffel) weil das Hauptinteresse in diesem Fall der Suppe gilt und nicht dem Fleisch, mit kaltem (!) Wasser bedecken und ganz langsam zum Köcheln bringen.

Nur köcheln! Eine Suppenhenne soll jetzt etwa vier Stunden bei aufgesetztem, aber ganz leicht geöffnetem Deckel vor sich hin simmern.

Zwischendurch eventuell ein paar Mal Fett abschöpfen.


Währenddessen putzt man das Bio-Suppengemüse zu, wäscht die Zwiebel ab und halbiert sie, aber lässt die Schale dran und röstet alles kurz durch.
Für die letzte halbe Stunde in der Suppe mitkochen.
 

Dann die Henne und das Gemüse vorsichtig aus dem Topf heben. Fleisch auslösen und mit dem Gemüse warm stellen. Die Suppe in einen zweiten Topf abseihen. Anschließend bei Bedarf wieder erhitzen, Muskatnuss reiben und zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ausgelöste Hühnerteile und Gemüse nach Belieben auf Suppentellern anrichten, mit der heißen Suppe übergießen und mit Liebstöckl verfeinern. Guten Appetit und gute Besserung!