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Erste Schritte ...

... in den Eigengärten in Mariahilf und Münchendorf

Unsere Stadtgärtner haben von ihren Plänen und von den Höhen und Tiefen der ersten Wochen berichtet. In Wien und in Münchendorf blühen die Bio-Balkone auf und die Gärtner stellen einiges an Know-how zur allgemeinen Verfügung.

Auf der WG-Dachterrasse wächst ein Nutzgarten

In Wien Mariahilf scheint sich ein Garten in Symbiose mit der Küche des Gärtners zu entwickeln. René konnte schon früh im Jahr ernten, da er einerseits auf den Leistungen des Vorjahres aufbaut, andererseits schon im Jänner gebinnt, aus Samen seine Pflanzen zu ziehen:

Die frische Zitronenmelisse im kalten Wasserglas, der Rosmarin auf den Ofenkartoffeln oder der Koriander im selbst gemachten Phó, im Jahresrhythmus sind die verschiedenen Kräuter ein wichtiger Begleiter.“

Bei deren Anbau macht René aus der Not des Gemüseanbaus in Töpfen eine Tugend: In den einzelnen Pflanzgefäßen ist es möglich, jeder Pflanze genau die Bodenbedingungen zu bieten, die für sie ideal sind. Plus: Mehrjährige Kräuter können in Töpfen unkompliziert überwintert werden. 

René hört die Regenwürmer husten 

Die Nährstoffe des Gartens sollen – dem Kreislaufgendanken folgend – auch wieder diesem zugutekommen: Sofern René sie nicht selbst konsumiert, werden sie als Garten- und Küchenabfälle kompostiert. Und zwar mithilfe einer selbst gebauten Wurmkiste.
Unsere Regenwürmer können bis zu 15 Jahre alt werden, vertilgen täglich ihr halbes Körpergewicht und wenn sie sich besonders wohl fühlen, bekommen sie 200 bis 300 Regenwurmbabys pro Jahr :-)“

Aufruf zur Urban-Gardener-Kollaboration

In Münchendorf wird inzwischen auf einem Südwest-Balkon generationengegärtnert: Patrick und sein Sohn Leon beginnen ihr erstes Jahr als Hobby-Bio-Gärtner gleich mit einem Paukenschlag. Sie haben sich viel vorgenommen: Paradeiser, Erdbeeren, Knoblauch, Wein, Melanzani, diverse Paprikasorten, Zwiebeln, Radieschen, Äpfel, Himbeeren, Mangold, Pflücksalat, Kräuter und Erbsen lassen sie auf ihrem 5-Quadratmeter-Balkon wachsen und konnten schon erste Beeren-Ernten einfahren.

Zu ihrem Aufruf um Tipps von den MitbewerberInnen liefern sie gleich selber den ersten Tipp zur Bekämpfung von Trauermücken mit: „Wenn wir die Erde in den Töpfen mit einer Schicht Sand und Kies bedecken, haben wir endlich Ruhe von den lästigen Tierchen und die Pflanzen sind nicht mehr mit Nematoden belastet.“

Das große Ganze auf kleiner Fläche

Patrick versteht den Begriff Nachhaltigkeit umfassend: Er genießt nicht nur den Kontakt zur Natur und die Früchte der Gartenarbeit, er beschreibt das Gärtnern als ideale Möglichkeit, seinem Sohn den Umgang mit der Natur und – über die Pflege der Pflanzen – auch Verantwortungsgefühl zu vermitteln.