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Erste Schritte ...

... im Indoor-Garten

Der Urban Gardening Wettbewerb hat begonnen und unsere Stadtgärtner haben von ihren Plänen und von den Höhen und Tiefen der ersten Wochen berichtet. Schon in den ersten Wochen des Bewerbes lassen unsere Fensterbankerlgärtner erahnen, wie viel auch auf kleinstem Raum möglich ist!

Apotheke aus dem Indoor-Topfgarten?

In Linz-Urfahr wird eine Stadtgärtnerin „ein Stück weit autonom“ durch das Mini-Garteln: Barbaras verarbeitet den Pflücksalat laufend mit dem „Unsterblichkeitskraut“ Jiaougulan zu grünen Smoothies, den Ananassalbei mit Zitronenmelisse und Hollerblüten zu Sirup.

Während Barbara darauf wartet, dass die Ringelblumen Blüten entwickeln, um daraus Ringelblumensalbe herstellen zu können, erfüllt es sie mit Freude, den Pflanzen einfach beim Wachsen zuzuschauen.

Dem Grün beim Wachsen zugeschaut hat auch Nicole im 15. Bezirk in Wien, nämlich in ihrer Kindheit den Chilis und Gewürzpaprikas im elterlichen Garten. Nach ein paar kleineren Versuchsreihen zum Chili-Anbau hat sie in der Urban-Gardening-Saison 2016 den lang gehegten Plan einer „DIY-Chili-Farm“ in ihrer Dachgeschoßwohnung in die Tat umgesetzt:

Marke Eigenanbau

In der Dachflächenfenstergaube blühen mittlerweile die Chilisorten „Hausmarke“ und Chili de Cayenne. Wie man günstig zu Hausmarken-Chilis kommt, hat Nicole für uns zusammengefasst:

„Der Erfolg der eigenen Pflanzenaufzucht hängt größtenteils vom verwendeten Saatgut ab. Sobald mir eine besonders schöne oder exotische Chilischote in die Hände fällt, lasse ich sie lufttrocknen, löse dann die in der Schote befindlichen Samen und bewahre sie im Anschluss in Haushaltstüchern oder Butterpapier auf. So sind sie bestens vor Schimmel und Licht geschützt und können einige Monate lang aufbewahrt werden.“

Hochbeet an Hochbett

Johanna hat währenddessen dem Wort „Fensterbankerlgarten“ im dritten Bezirk in Wien neue Dimensionen verliehen. Mit Kreissäge und Bohrmaschine hat sie diverse körperliche Befindlichkeiten in Kauf genommen, um Hochbeete der besonderen Art anzulegen.

In einem ständigen Kampf gegen die Schwerkraft streben ihre neuen Mitbewohner – 20 Obst- und Gemüsepflanzen – der Zimmerdecke entgegen, darunter Raritäten wie Zimtbasilikum oder Melde. Johanna ist „gspaunnt“ – wir auch!