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Alles rund um gute Erde:

Vom Aufmischen bis zum Kauf!

Locker, gut durchlüftet und feinkrümelig – so sieht der ideale Gartenboden für den Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern aus. Der Boden ist die Grundlage für gesundes Pflanzenwachstum. So einzigarten wie dein Boden, so eigen setzt sich darin auch die Erde zusammen. Die 25-30 cm dicke obere Schichte enthält alle wichtigen Nährstoffe für das Pflanzenwachstum.

Um deinen Pflanzen die idealen Bedingungen zu bieten, solltest du auch den Boden ein bisschen besser kennenlernen. Er besteht aus unterschiedlichen Anteilen an hellerem Sand, Lehm, Ton oder dunklem Humus. Lehmige Böden entwässern schlecht, und benötigen andere Materialien wie Sand, um überschüssiges Wasser abzuführen. Sandböden lassen zu viel Wasser ablaufen und müssen stark kompostiert werden oder mit Ton oder gutem Mutterboden angereichert werden. Humus ist der wertvollste Anteil im Boden, da er die wichtigen Nährstoffe liefert, die Pflanzen zum Wachsen brauchen. Da die verwertbaren Humusbestandteile schnell abgebaut werden, müssen Grundstoffe in Form von Gründüngung und Pflanzenmulch ständig nachgeliefert werden.

Der Boden vom letzten Jahr
Im Baumarkt gibt es grundsätzlich ausreichend Auswahl, um eine passende Erde für dein Gemüse zu finden. Auch hier lohnt es sich, beim Kauf auf eine Bio-Kennzeichnung, zum Beispiel vom Österreichischen Umweltzeichen, zu achten. Um das Beet vom letzten Jahr aufzubereiten, müssen Pflanzenreste entfernt, der Boden gelockert und Kompost eingearbeitet werden. Achtung bei Pflanzenresten: Diese sollten nicht in den Boden eingearbeitet werden, bevor sie nicht vollständig kompostiert sind.

Kein Torf im Boden

Beim Kauf ist es besonders wichtig, auf Erde ohne Zusatz von Torf zu achten. Torf wird aus Hochmooren gewonnen, welches der natürliche Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere ist, und welcher in durch die Entnahme unwiderruflich zerstört wird. Die Zerstörung von Hochmooren hat Folgen für die lokale Klimaentwicklung. Außerdem werden für den Transport von Torf  lange Wege in Kauf genommen.

Torf ist übrigens gar nicht so ein guter Zusatzstoff für Gemüseerde: Er ist sehr nährstoffarm und hat einen sauren PH-Wert. Gemüse bevorzugt eigentlich einen neutralen Boden.

Gründüngung – eine Kur für den Gartenboden

Hin und wieder sollte man auch dem Gartenboden eine Kur gönnen. Gründüngungspflanzenlockern den Boden auf, düngen ihn und versorgen ihn mit organischem Material. Dadurch kommt wieder ordentlich Leben in die Erde. Sie versorgen den Boden mit Humus, reichern Stickstoff an oder vertreiben Schädlinge. Typische Gründüngungspflanzen sind Ringelblumen, Gelbsenf, Ölrettich, Bienenfreund oder Spinat.