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Gefühlvoll Gießen:

Sparsame Gieß-Tipps für den Bio-Garten

Ganz klassisch und preiswert ist für die Wasserversorgung im Bio-Garten die Regentonne. Wer Platz für eine Tonne hat, dem sei das Sammeln von Regenwasser definitiv empfohlen: Pflanzen vertragen Regenwasser oft besser als kalkhaltiges Leitungswasser, da es weicher und wärmer ist. Wer trotzdem Leitungswasser verwendet, kann es auch ein paar Tage in Kübeln stehen und erwärmen lassen, das tut den Pflanzen auch besser.

Nichts zu verlieren
„Wer einmal hackt, spart dreimal gießen“- ob dieser alte Gärtnerspruch tatsächlich stimmt? Man kann sich jedenfalls einiges an Mühe sparen, wenn man die im Boden vorhandenen Nährstoffe nützt. Durch Bodenlockerung mit Bügelhacke oder Kultivator unterbricht man das feine Röhrensystem und verhindert, dass Wasser zur Oberfläche aufsteigt und verdunstet. Hacken ist vor allem nach starkem Regen wichtig, damit die Erdoberfläche nicht verkrustet.

Der richtige Zeitpunkt

Wenn man gärtnert, lohnt es sich, Frühaufsteher zu sein. Nach abendlichem Gießen bleibt die Erde über Nacht feucht, was Schnecken anzieht. Untertags beziehungswiese mittags verdunstet zu viel des gerade Gegossenen, in der Früh hingegen ist die Erde noch schön kühl und nimmt das Wasser gut auf. Erfahrene Bio-Gärtner warten mit dem Gießen gut eingewurzelter Pflanzen auch, bis die Erde in etwa 10 cm Tiefe abgetrocknet ist.

Gießen mit Gefühl
Außerdem empfiehlt es sich, selten, dafür aber durchdringend zu gießen. Dadurch dringt das Wasser in die unteren Bodenschichten dringt, und ermöglicht es den Pflanzen, sich tief zu verwurzeln. Pflanzen entwickeln nur dort Wurzeln, wo es feucht genug ist. Blätter und Früchte sollten möglichst nicht feucht werden, um Schimmelbefall vorzubeugen. Ein weicher Wasserstrahl dringt leichter in die Erde ein und läuft nicht an der Oberfläche ab. Kübelpflanzen und Töpfe sollten zwar so lange gegossen werden, bis Wasser im Untertopf steht, dieses sollte aber möglichst bald wieder aufgesogen sein, sonst faulen die Wurzeln. Bewässserungssysteme sind ideal für den Urlaub, sparen aber auch im Alltag Zeit und Geld.

Mit Mulchen punkten
Gemulchter Boden verdunstet weniger Wasser und bleibt gleichmäßig feucht. Für die Mulchschicht eigenen sich unverrottete pflanzliche Materialien wie Heu, Stroh, Laub, Zweige, Rasenschnitt oder andere frische, grob gehackte oder gehäckselte Pflanzenreste sowie Reif- und Rohkompost. Mulch reduziert zudem keimende Unkräuter und wird schnell zu nährstoffreichem Humus umgewandelt.