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Bodenlos glücklich:

Bio-Kräuter ohne Garten

Kein Garten, kein Balkon und nicht einmal ein Fensterbankerl steht zur Verfügung?
Das ist glücklicherweise noch lange kein Grund, auf frische Kräuter zu verzichten! Ein paar leere Saftpackerl, Kieselsteine und Erde bilden die Grundlage für den Kräuteranbau unter widrigen Bedingungen.

Bodenlos glücklich
Wer keine Möglichkeit hat, ein Stück Erde im Freien zu begrünen, kann sich ein kleines Stück Garten nach drinnen holen. Bei der Auswahl der Bio-Pflanzen sollte man sich allerdings am Standort orientieren.

Thymian, Salbei, Majoran, Oregano und Lavendel brauchen einen sonnigen und warmen Standort. Ohne viel Sonne kommen dagegen Rosmarin, Estragon, Koriander, Zitronenmelisse, Minze, Schnittlauch oder Petersilie aus, aber auch diese Pflanzen brauchen Licht.

Topfersatz
Keine Pflanztöpfe zur Hand? Kein Problem! Wer die Kräuter auch selbst ziehen möchte, kann etwa Küchen- oder Toilettenpapierrollen unten einschneiden und umbiegen, damit ein „Boden“ entsteht.

Mit ein wenig Bio-Erde befüllt ergeben die kleinen Kartonboxen ideale Aufzuchtgefäße. Wenn die Jungpflanzen umgetopft werden sollen, kann der Karton ganz einfach aufgeschnitten und der Wurzelballen samt umgebener Erde neu gesetzt werden.

Zur Entfaltung gefaltet

Nach einigen Wochen brauchen die Pflanzen mehr Raum zur Entfaltung – das gilt nicht nur für selbst gezogene, sondern auch gekaufte, die meist in zu kleinen Gefäßen wachsen.

In der Mitte abgeschnittene Tetrapacks und andere beschichtete Kartons können zum Kräutergarten upgecycelt werden. Um Staunässe vorzubeugen, sollten unten ein paar Löcher in die Tetrapacks gebohrt und der Boden zwei-drei Zentimeter mit kleinen Steinen bedeckt werden, bevor Erde und Pflanze folgen.

Rüstzeug fürs Wochenende
Die Kräuter sollten regelmäßig gegossen werden, die Erde darf nie austrocknen. Damit das auch übers Wochenende gewährleistet ist, kann ein mit Wasser befüllten Tonkegel in die Erde gesteckt werden.

Der Ton gibt die Feuchtigkeit langsam ab. Wer keinen Tonkegel besorgen will, wird auf die – ästhetisch zugegeben streitbare – Variante mit der Plastikflasche zurückgreifen müssen: Dazu werden einige kleine Löcher oben in eine (möglichst kleine) Plastikflasche gestochen, diese mit Wasser befüllt und umgekehrt neben die Pflanze in die Erde gesteckt.

Der klassische Büropflanzenkiller . . .
. . . ist die Staunässe. Damit allenfalls überschüssiges Wasser ablaufen kann ohne Schäden zu verursachen, sollten die improvisierten Pflanztöpfe auf eine Unterlage gestellt werden.

Im Idealfall ist auch die Unterlage nicht ganz plan, damit das Wasser auch wirklich aus dem „Topf“ rinnen kann. Der gestalterischen und – wenn erst einmal geerntet werden kann – kulinarischen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!