AMA - Marketing
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AMA - Marketing

von A bis Z

Federführend

Federführend in der

Geflügelhaltung

Das Tierwohl - Medikamentengabe

Das Futtermittel - Qualitätssicherung Masthuhn II

Das Futtermittel - Qualitätssicherung Masthuhn I

Die Haltung - Mastdauer Huhn

Die Haltung - Putenkücken

Die Brüterei - Der Transport zum Landwirt

Die Brüterei - Rückverfolgbarkeit

Das Tierwohl - Geflügelwaage Masthuhn

Das Futtermittel - Futterschale

Die Haltung - Impfung der Kücken

Warum Federführend?

Hat unser Geflügel genug Platz?

Heimische Hendln haben bis zu 40% mehr Platz als Hühner im europäischen Durchschnitt. Der so genannte Besatz darf maximal 30kg pro Quadratmeter Stall betragen. Bei Puten sind es 40kg pro Quadratmeter. Im europäischen Vergleich sind das sogar 75% mehr Platz. Damit ist Österreich bei der Geflügelmast federführend.

Was zeichnet unser Geflügel aus?

Österreichs Landwirtschaft ist traditionell engmaschig strukturiert und bäuerlich organisiert. Die Betriebsgrößen sind im internationalen Vergleich gering. In den meisten Fällen sind Landwirtschaftsbetriebe in originär familiärer, bäuerlicher Hand. Damit können regionale Wirtschaftskreisläufe in den ländlichen Regionen Österreichs erhalten und gefestigt werden.

Wie schaut es mit der fachlichen Kompetenz der Bäuerinnen und Bauern aus?

„Hendln handlen“ will gelernt sein. Personen, die hierzulande Geflügel mästen und halten, aber auch jene, die nur für die Betreuung der Tiere zuständig sind, müssen über eine landwirtschaftliche oder nutztierhaltungsbezogene Ausbildung verfügen. Dabei ist ein nachweisbarer Erwerb von speziellen Kenntnissen und Fähigkeiten der Geflügelhaltung vonnöten. Außerdem haben diese Personen regelmäßig, mindestens jedoch alle vier Jahre, an einer Schulung über Entwicklungen in der Geflügelhaltung teilzunehmen. Die Teilnahme an der Schulung ist verpflichtend nachzuweisen.

Ist das Geflügelfutter gentechnikfrei?

Geflügelbetriebe, die mit dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet sind, dürfen nur pastus+ zertifiziertes und gekennzeichnetes Futtermittel von zugelassenen Futtermittelherstellern verwenden. Jedoch setzen die Betriebe freiwillig auf gentechnikfreie Fütterung. Das Futter stammt vorwiegend von Feldern aus der Region.
Verfüttert werden in veränderlichen Anteilen hauptsächlich Mais, Weizen und Soja. Zusätzlich, um die optimale Versorgung der Masthendln mit Nährstoffen zu gewährleisten, bekommen sie unter anderem Mineralstoffe, Vitamine, Blütenmehle und pflanzliche Fette.
Sämtliche im AMA-Gütesiegel-Programm verbotenen Futtermittelkomponenten sind in einer Negativliste verzeichnet. Siehe: www.pastus.at

Wie sind die Haltungsbedingungen?

Hendln brauchen einen Boden, auf dem sie scharren können. Im Stall wird deshalb „Einstreu“ ausgebracht. Die Haltung von Mastgeflügel im Stall ohne Einstreu ist verboten. Die Einstreu muss so beschaffen sein, dass die Tiere ihre natürlichen Verhaltensweisen, wie eben Picken und Scharren, ausleben können. Essentiell für die Gesundheit der Tiere ist, dass die Einstreu stets trocken ist.
Als Einstreu dürfen nur Materialien verwendet werden, die gesundheitlich unproblematisch und ökologisch unbedenklich sind. Beispielsweise Hobelspäne oder Strohhäcksel.
Eine gute, sprich effektive Lüftung der Stallungen ist in erster Linie eine, auch gesetzlich vorgeschriebene, notwendige Selbstverständlichkeit bei der Haltung von Mastgeflügel. Für den Stall gibt es eine vorgeschriebene Obergrenze für den (durch Kot entstehenden) Ammoniakgehalt in der Luft. Sie liegt bei 20 ppm. ppm steht für „parts per million“, bedeutet also 20 Teile Ammoniak pro 1.000.000 Teile Luft.
1/8 Liter Wasser trinkt ein Huhn im Durchschnitt seines Lebens pro Tag. Es ist elementar für das Tierwohl, dass alle Tiere immer problemlos, sprich ohne Gedrängel, Zugang zum Trinkwasser haben. Das Wasser muss Trinkwasserqualität haben. Die Wassertränken sollten, im gemeinsamen Interesse von Geflügel und Geflügelhalter, leicht zu reinigen sein. Gleichzeitig darf es den Tieren nicht möglich sein, das Wasser selbst zu verunreinigen, etwa indem sie darin herumplanschen.

Wie ist das mit der Tiergesundheit?

Ob Arzneimittel verwendet werden dürfen und wenn ja, welche, in welcher Dosierung und Dauer, darf allein der Tierarzt des Tiergesundheitsdienstes entscheiden. Dieser muss Mitglied der Österreichischen Qualitätsgeflügelvereinigung sein, mit welcher der Landwirt wiederum eine vertragliche Bindung zu haben hat.
Kommt es zur Erkrankung eines Tieres, ist NUR der Tierarzt gesetzlich dazu befugt, Arzneimittel zu verschreiben. Während der Behandlung darf bei manchen Arzneimitteln kein Fleisch der Tiere in Umlauf gebracht werden. Nach Beendigung der medikamentösen Behandlung ist eine Wartezeit einzuhalten. Je nach verabreichten Medikamenten variiert die Wartezeit. In der einzigartigen „POULTRY HEALTH DATA“-Datenbank wird jegliche Verabreichung von Medikamenten (z.B. Antibiotika) vom Tierarzt erfasst und dokumentiert.
Auch aufgrund der guten Haltungsbedingungen konnte der Einsatz von Antibiotika in Österreich in den letzten fünf Jahren um ca. 45% gesenkt werden.

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Kampagne

Geflügelhaltung in Österreich

Federführend - Hörfunk Spot

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